Posaune

Ihren Namen hat die Posaune von einem Trompeteninstrument des Mittelalters, der Busine auch Buccine oder Puzune genannt, die bis ins 15. Jahrhundert in Gebrauch war. Ein weiterer Name entstand durch den in Italien verwendeten Begriff „Tromba“, von dem sich einerseits der Name Trompete ableitet, andererseits der Name „Trombone“ (große Tromba) für das tiefe Instrument, der bis heute noch in der italienischen, englischen, französischen und russischen Sprache für die Posaune gebräuchlich ist.

Die Tonhöhe wird bei der Posaune mittels eines „Zuges“ verändert. Mit ihm wird das Instrument verlängert und der Ton wird tiefer. Die Verlängerung des Rohrs erfolgt stufenlos, es können alle Zwischentöne gespielt werden. So sind gleitende Übergänge spielbar - das für dieses Instrument so typische Posaunen-Glissando.

Die Posaune wird in sehr unterschiedlichen Ensembles und Orchestern eingesetzt wie z.B. in Sinfonie- oder Blasorchestern, Blechbläserensembles, Big-Bands und Jazz-Combos.

Der Posaunenunterricht kann für alle Interessierten im Alter von ca. 8 Jahren beginnen, ein späterer Einstieg ist möglich. Eine gute Hilfe für Kinder ist ein Schulter-Tragegurt, mit dem das Gewicht des Instrumentes auf den Oberkörper verteilt wird.

Posaune ist übrigens eines der Fächer, welches von vielen Musikvereinen besonders gefördert wird.

Fachlehrer:       Johannes F. Dembinski, Johann Wolpold