Klarinette

Die Klarinette entwickelte sich aus dem Chalumeau, das zunächst als einfaches Instrument in der Volksmusik bekannt war. Während das Chalumeau in der Alten Musik noch manchmal eingesetzt wurde, setzte sich die Klarinette im 18. Jahrhundert schnell durch und gehört heute wegen ihres überaus großen Tonumfangs und der vielfältigen dynamischen und klanglichen Möglichkeiten zu den sehr populären Instrumenten.

 

Sie ist in nahezu allen Stilrichtungen, in Klassik und Romantik ebenso wie in der Neuen Musik, im Jazz und in der Volksmusik zu hören.


Zur Tonerzeugung wird bei der Klarinette ein einzelnes Rohrblatt aus Bambusrohr auf ein festes Mundstück gebunden. Durch den Spalt, der sich zwischen dem Blatt und dem Mundstück ergibt, wird die Luft geblasen. Die Klarinette hat viele Schwesterinstrumente in verschiedenen Stimmungen und Tonlagen, von der hohen, manchmal auch etwas schrillen Es-Klarinette bis zur tiefen, sonoren Bassklarinette.


Klarinette kann etwa mit neun Jahren erlernt werden. Für den frühen Beginn ab etwa sieben Jahren gibt es sowohl einfacher gebaute und kostengünstige Instrumente wie auch Klarinetten mit einer kleineren Mensur.
 

Fachlehrer:           Claus Voit