Horn

Die Urformen des Horns waren von der Natur gegebene Gegenstände, wie z.B. ein großes Schneckengehäuse oder ein abgebrochenes Horn eines Tieres. Diese Naturinstrumente wurden zu kultischen Zwecken verwendet. Später wurden Hörner aus Metall gefertigt und als Signalinstrumente von Nachtwächtern, Jägern und Postillionen eingesetzt.

Um 1750 erhielt das Horn in einer weiterentwickelten Form seinen Einzug ins Orchester. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die Ventile erfunden. Das Horn nahm seine uns heute bekannte Form an.

In der Familie der Blechblasinstrumente vertritt das Horn eine weiche, volle, runde, eher dunkle Klangfarbe. Aufgrund seines großen Tonumfangs von 4½ Oktaven ist es vielfältig einsetzbar, wie z.B. im Sinfonieorchester, im Blasorchester, in der Big-Band und Kammermusikensembles in vielseitiger Besetzung. Als Hornistin bzw. Hornist ist man immer und überall willkommen.

Das Horn kann mit etwa 10-12 Jahren begonnen werden. Für jüngere Interessierte gibt es Kinderhörner. Ein Beginn ist mit ca. 8 Jahren möglich.

Verschiedene Bauformen und Intonationen sind:

                    Eb - Horn,  F - Horn, Tenorhorn und Bariton

Fachlehrer:       Johann Wolpold